Anbau (links) ans Schulhaus 1958

Der frühere Schulpräsident Max Gasser möchte, dass auf dem südlichen Giebeldach des Schulhausese 1958 ein Solardch erstellt wird. Eine von ihm eingereichte Initiative kommt bereits am 11. September zur Abstimmung. Der Gemeinderat will mi diesem raschen Vorgehen keine Zeit während der laufenden Erweiterung des Schulhauses riskieren. Am gleichen Tag soll auch über die Erhöhung des Gemeinderats von 5 auf 7 Mitglieder befunden werden.

Die Einzelinitiative von Max Gasser ist Ende Mai bei der Gemeind eingegangen. Das Anliegen des früheren Gemeinderats: “Auf dem südlich ausgerichteten Teil des Giebeldaches des Schulhauses 1958 sind im Rahmen der in diesem Jahr geplanten Sanierungsarbeiten flächendeckend Solarzellen (Photovoltaikanlage) zu montieren”. Der Gemeinderat hat diese Initiative an der Sitzung vom 6. Juni 2011 als gültig erklärt. Eigentlich wäre am 23. Oktober ein eidgenössischer Abstimmungstermin (Parlamentswahlen). Damit die laufenden Arbeiten am Schulhaus jedoch nicht oder nur gering verzögert werden, hat der Gemeinderat beschlossen, die Abstimmung auf den 11. September vorzuziehen, wie er mitteilt.

An dieser Abstimmung wird der Gemeinderat gleichzeitig dem Volk den Antrag unterbreiten, die Anzahl Gemeinderatsmitglieder von 5 wieder auf 7 zu erhöhen. Die Abstimmungbotschaft soll mindestens drei Wochen vor dem Abstimmungstermin zugestellt werden.

>> Mehr zum Schulhau 1958

>> Mehr zur Vergrösserung des Gemeinderats

One Response to “ Schulhaus 1958 soll Solardach erhalten ”

  1. Birrer Werni

    Im Sinne einer Ergänzung zum Artikel über die bevorstehende Gemeindeabstimmung am 11. Sept. 2011 ist festzuhalten, dass es bei der Vorlage des Gemeinderates nicht nur um die Erhöhung der Anzahl der Gemeinderatsmitglieder von 5 wieder auf 7 (Art. 14 der Gemeindeordnung) geht, sondern auch um die vom Gemeinderat bei den StimmbürgerInnen anbegehrte, massive Erhöhung des Pensums des Gemeinderates um 55 Stellenprozente von heute 215% auf 270 Stellenprozente(!).
    Die BürgerInnen haben also über die Änderung von zwei Artikeln (Art. 14 und Art. 15a) in der Gemeindeordnung zu befinden. Es geht also nicht bloss darum, die “Arbeitslast” auf mehr Schultern zu verteilen. – Fast im Widerspruch dazu will der Gemeinderat gleichzeitig sein Pensum erhöhen!

    Werni Birrer

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