Die Gemeindeversammlung von Alpnach hat am Donnerstag diskussionslos Ja gesagt zum Beitrag an den Tennisclub . Ein wichtiges Geschäft war die Legalisierung der Abbauzone im Steinbruch Guber. Heute werde teilweise Guberstein ausserhalb der Zonen abgebaut und anderseits werde eingezontes Gebiet nicht genutzt, sagte Gemeindepräsident Michael Siegrist. Das wurde nun mit einer Zonenbereinigung wieder in Ordnung gebracht. Ferner vergrösserte die Versammlung den Verwaltungsrat der Wasserversorgung. Sorgen macht dem Finanzchef die Entwicklung der Sonderfinanzierung vor allem im Wasserbereich.
Nur gerade eine Stunde dauerte die Gemeindeversammlung von Alpnach. Dies genügte, um allen Geschäften diskussionslos zuzustimmen und noch ein paar aktuelle Informationen durch den Gemeindepräsidenten zu bekommen. Themen seiner Informationen waren unter anderem Tempo 30, blaue Zone, Spielplatz Schulhauswald und A8-Vollanschluss. Zum Schluss gab es für die gut 80 anwesenden Stimmberechtigten eine kleine süsse Überraschung.

Michael Siegrist
Die Einwohner- und die Kirchgemeindeversammlung Alpnach haben am Donnerstag allen Geschäften diskussionslos zugestimmt. So erhalten die Gemeinderäte ab Mitte 2012 mehr Lohn – allerdings wissen sie noch nicht, ob sie auch zwei zusätzliche Ratskollegen erhalten. Die Kirchgemeindeversammlung wählte ein neues Pfarreiratsmitglied. Ferner gabs neue Infos unter anderem zum A8-Vollanschluss und zur Ortsplanung.

- Autobahn A8 in Richtung Luzern.
Die SP Alpnach will nicht zuletzt für die Sicherheit der Schulkinder eine baldige Realisierung des Vollanschlusses an die A8. ”Wir hoffen, dass der A8 Vollanschluss zu Gunsten der Bevölkerung und der Gemeinde schnell realisiert werden kann, und dass durch die flankierenden Massnahmen das Dorf attraktiver und sicherer wird”, schreibt die Partei in einem Brief an den Gemeinderat. Der Gemeinderat hat der SP bereits geantwortet und zugesichert, dass für ihn der Vollanschluss eine grosse Bedeutung habe. Er stehe mit Kanton und Bund deswegen in engem Kontakt. (Aktualisiert um Gemeinderats-Brief)

Autobahn A8 in Richtung Luzern.
Der Bund, sprich das Bundesamt für Strassen (Astra), hat nichts gegen einen A8-Vollanschluss in Alpnach. Das sagte Gemeindepräsident Michael Siegrist am Donnerstag an der Gemeindeversammlung. Er berief sich dabei auf Auskünfte, die er direkt beim neuen Baudirektor Paul Federer eingeholt hatte. Federer und sein Kollege Niklaus Bleiker hatten während der Vakanz im Baudepartement das Dossier Vollanschluss betreut. Doch Siegrist relativierte gleichzeitig wieder: “Ein Vollanschluss ist aus Sicht des Astra nicht erforderlich.” Darum ist die Finanzierung offen. – Weitere Themen an der Gemeindeversammlung waren die CKW-Leitung, die Departementsverteilung und die Ortsplanung.

Blick auf die A8.
Eine ruhige Gemeindeversammlung erlebte Alpnach am Donnerstag. Das Budget wurde skussionslos genehmigt, dasselbe gilt für die Einbürgerung von 16 Personen. Neues gabs zum Vollanschluss der A8: Eine Mitfinanzierung durch den Bund sei unwahrscheinlich, gab Gemeindepräsident Michael Siegrist bekannt. Überdies vertagte der Gemeinderat den Finanzplan bis 2015.





Letzte Kommentare