In der Gemeinde Alpnach soll in Zukunft in allen Wohnquartieren sowie in der Kernzone von Schoried Tempo 30 gelten. Diesen Vorschlag präsentierte der von der Gemeinde beauftragte Verkehrsplaner am Donnerstag abend als Ergebnis der Diskussionen um den Verkehrsrichtplan in der Gemeinde. Die rund 80 Anwesenden nahmen die Idee grossmehrheitlich gut auf. Es gab Detailfragen, vereinzelt Kritik, daneben wurden auch weitergehende Forderungen nach zusätzlichen Tempo-30-Strassen gestellt. Im besten Fall könnte die Umsetzung Ende 2012 erfolgen.
Am Freitag morgen fuhren die Bauarbeiter an der Gruebengasse letztmals auf: Der neue Asphalt wurde eingebracht. Damit sind an der Gruebengasse nach einem längeren Unterbruch die Bauarbeiten beendet worden. “So eine schöne Strasse hat man nicht überall im Kanton”, meinte ein Anwohner zur neugestalteten Gruebengasse. Zur Erinnerung: Die Gasse ist seit kurzem auch eine SACKgasse. Nur Zubringerdienst ist auf dem Grossteil der Strecke erlaubt.
Kurz vor und nach dem grossen “Chapäläfäscht” in Schoried fahren ein letztes Mal die Baumaschinen auf, um die Arbeiten an der Gruebengasse zu beendet. Am Montag, 29. August, beginnen Vorbereitungsarbeiten an Schächten, Rampfen, Banketten usw. Die letzten Bauarbeiten geschehen dann in der folgenden Woche.

"Verbot für Motorwagen und Motorräder"
Seit dieser Woche ist es definitiv: Die Gruebengasse ist teilweise mit einem Fahrverbot belegt und offiziell als Sackgasse beschildert. Der Zwischenabschnitt darf von Anstössern und für Zubringerdienste befahren werden. Wer ohne einen dieser Gründe die Strasse als Auto- oder Töfffahrer benützt, riskiert eine Busse von 100 Franken. Nicht betroffen vom Fahrverbot sind Zweiräder.

- Autobahn A8 in Richtung Luzern.
Die SP Alpnach will nicht zuletzt für die Sicherheit der Schulkinder eine baldige Realisierung des Vollanschlusses an die A8. ”Wir hoffen, dass der A8 Vollanschluss zu Gunsten der Bevölkerung und der Gemeinde schnell realisiert werden kann, und dass durch die flankierenden Massnahmen das Dorf attraktiver und sicherer wird”, schreibt die Partei in einem Brief an den Gemeinderat. Der Gemeinderat hat der SP bereits geantwortet und zugesichert, dass für ihn der Vollanschluss eine grosse Bedeutung habe. Er stehe mit Kanton und Bund deswegen in engem Kontakt. (Aktualisiert um Gemeinderats-Brief)

Gubersteine fürs Trottoir.
Bis Ende März sollte die Sanierung der Schoriederstrasse samt Bau eines Trottoirs fertig sein. Es aht nicht ganz gereicht, doch nach der ersten April-Woche ist das Ende absehbar. Die Anwohne können die neu asphaltierte Strasse bereits wieder benützen. Derweil sind noch fleissige Hände an der Arbeit, setzen Steine und sichern einen Hang gegen das Abrutschen. schoried.ch nahm einen Augenschein.

Seit dieser Nacht gilt das neue Umleitungsregime für den A2-Verkehr über den provisorischen Kreisel in Alpnach. Wegen des Schneefalls am Dienstag hatten sich die Markierungsarbeiten auf der Kreuzung im Feld verzögert. Mehr als die Hälfte der Kreisel-Nutzer waren in der ersten halben Stunde am Mittwoch abend Nidwaldner.

Hier im Feld wird der Kreisel eingerichtet.
Von Januar bis Ende Juni 2010 muss der Verkehr von der A2 in Hergiswil zeitweise umgeleitet werden und einem Umweg nach Alpnachstad machen. Hier gibt es für ein halbes Jahr einen provisorischen Kreisel.

Die neue Sarneraa-Brücke
Seit Freitag ist die neue Eichibrücke bei der ARA in Alpnach offiziell befahrbar. Gemeinde und Bauleute haben sie am Vormittag eröffnet. Das obligate Band durchschnitten die Gemeindepräsidenten von Alpnach (Michael Siegrist) und Ennetmoos (Peter Scheuber) sowie Peter Jöri von der Wuhrgenossenschaft Schliere.
Die Gebiete Schönenbüel, Bitzi, Gresigen und Zeissel in Schoried werden in den nächsten Monaten teiwleise nur via Umweg zu erreichen sein. Grund ist ein Ausbau der Schoriederstrasse und der Sagengasse. Die Baustelle dauert bis März 2010.
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