Der Alpnacher Gemeinderat will auf dem Schulhas 1958 keine Solarzellen/Photovoltaik-Anlage einbauen lassen. Er empfiehlt dem Volk eine entsprechende Initiative aus CSP-Kreisen abzulehnen. Zwar ist er “grundsätzlich” dafür und möchte auch, dass die Gemeinde ein Beispiel “für eine Energiepolitik” bildet, “welche sich an den Grundsätzen von Sparsamkeit und Nachhaltigkeit orientiert”. Man wolle auch bis Ende dieses Jahres das Label Energiestadt bekommen, “für das vorliegende Projekt erachtet der Gemeinderat das Kosten-Nutzen-verhältnis jedoch als zu ungünstig.” Ergänzt um CVP-Stellungnahme

Aus SVP-Flyer: Fünf oder doch sieben Mitglieder?
Ursprünglich wollte die SVP Alpnach eine Abstimmungsbeschwerde gegen die Vorlage zur Erhöhung der Anzahl Gemeinderäte prüfen. Von der Einreichung einer solchen sieht sie nun jedoch ab, sieht sich aber “genötigt”, ihre Gegenargumente in einem Flyer der Öffentlichkeit zu unterbreiten, weil der Gemeinderat es unterlassen habe, diese angemessen in der Abstimmungsbotschaft zu berücksichtigen. Darin vergleicht sie die Gemeinderäte mit Köchen und meint, fünf seien genug, zu viele würden “den Brei” verderben. Der Gemeinderat selber ist sich keines Fehlers in der Abstimmungsvorlage bewusst. Er bedauert gar diesen Schritt der SVP. Von den anderen Parteien ist keine ablehnende Haltung gemeldet worden.

Anbau (links) ans Schulhaus 1958
Der frühere Schulpräsident Max Gasser möchte, dass auf dem südlichen Giebeldach des Schulhausese 1958 ein Solardch erstellt wird. Eine von ihm eingereichte Initiative kommt bereits am 11. September zur Abstimmung. Der Gemeinderat will mi diesem raschen Vorgehen keine Zeit während der laufenden Erweiterung des Schulhauses riskieren. Am gleichen Tag soll auch über die Erhöhung des Gemeinderats von 5 auf 7 Mitglieder befunden werden.

Visualisierung des Anbaus (links)
Der geplante Anbau ans Schulhaus 1958, über den am letzten November-Wochenende abgestimmt wird, erhitzt und spaltet die Gemüter weiter. Die Parteien sind sich nicht einig: SVP und FDP sagen Nein zum Geschäft, SP und CSP befürworten es, die CVP hat als dritte Partei nun ebenfalls die Ja-Parole beschlossen. Zu diesem Geschäft fand hier eine sehr rege Diskussion statt. Bereits sind rund 20 Kommentare online. Sie finden neu auch die Original-Stellungnahmen von drei Parteien.
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Blick aus dem Schulhaus 03 aufs Schulhaus 1958 (rechts).
Der Gemeinderat plant einen Anbau ans Schulhaus 1958. Im Rahmen einer Neuorganisation soll die ganze Orientierungsschule in diesem Haus zusammengefügt werden. Die Vorlage wird ins Budget 2011 aufgenommen und kommt im Herbst noch zur Volksabstimmung. Über die Kosten lässt der Gemeinderat noch nichts verlauten. Zusammen mit den Anbauten von drei Räumen soll es möglich sein, im Schulhaus 1958 jedem Jahrgangszug ein Stockwerk mit einem Lernraum sowie Unterrichts- und Gruppenräume zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zur ohnehin anstehenden Sanierung ist neu auf der Nordseite eine Erweiterung mit einem dreigeschossigen Anbau geplant




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