Die Gemeindeversammlung von Alpnach hat am Donnerstag diskussionslos Ja gesagt zum Beitrag an den Tennisclub . Ein wichtiges Geschäft war die Legalisierung der Abbauzone im Steinbruch Guber. Heute werde teilweise Guberstein ausserhalb der Zonen abgebaut und anderseits werde eingezontes Gebiet nicht genutzt, sagte Gemeindepräsident Michael Siegrist. Das wurde nun mit einer Zonenbereinigung wieder in Ordnung gebracht. Ferner vergrösserte die Versammlung den Verwaltungsrat der Wasserversorgung. Sorgen macht dem Finanzchef die Entwicklung der Sonderfinanzierung vor allem im Wasserbereich.

- Autobahn A8 in Richtung Luzern.
Die SP Alpnach will nicht zuletzt für die Sicherheit der Schulkinder eine baldige Realisierung des Vollanschlusses an die A8. ”Wir hoffen, dass der A8 Vollanschluss zu Gunsten der Bevölkerung und der Gemeinde schnell realisiert werden kann, und dass durch die flankierenden Massnahmen das Dorf attraktiver und sicherer wird”, schreibt die Partei in einem Brief an den Gemeinderat. Der Gemeinderat hat der SP bereits geantwortet und zugesichert, dass für ihn der Vollanschluss eine grosse Bedeutung habe. Er stehe mit Kanton und Bund deswegen in engem Kontakt. (Aktualisiert um Gemeinderats-Brief)

- Autobahn A8 in Richtung Luzern.
Der Bund (Bundesamt für Strassen) ist grundsätzlich mit dem Bau eines A8-Vollanschlusses in Alpnach einverstanden. Das teilte der Kanton am Donnerstag mit. Es wird mit Kosten von mindestens sechs Millionen Franken gerechnet. Deren Aufteilung ist noch offen. Gemeindepräsident Michael Siegrist zeigte sich an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag erfreut über die neuste Entwicklung. Doch der von Kanton und Gemeinde schon jahrelang geäusserte Wunsch wird auch seinen Preis haben. (Aktualisierte Fassung nach Gemeindeversammlung)

Thomas Küchler
Die Alpnacher Gemeindeversammlung hat am Donnerstag abend alle Geschäfte gutgeheissen. Das sind das Budget 2011 sowie die neue Ring-Wasserleitung im Gebiet Grunzli/Styg für 435’000 Franken. Die beantragten Einbürgerungen gaben zu keinen Fragen Anlass. Umfassend informiert wurde von Finanzchef Thomas Küchler auch über den Finanzplan bis 2016, der von finanziell stürmischen Zeiten ausgeht, und über den neusten Entscheid aus Bern zum A8-Vollanschluss (siehe separaten Bericht), ferner wurden schriftlich eingereichte Fragen zum Thema Jugendarbeit und Schule beantwortet. (Bericht mit allen Infos online)

Autobahn A8 in Richtung Luzern.
Der Bund, sprich das Bundesamt für Strassen (Astra), hat nichts gegen einen A8-Vollanschluss in Alpnach. Das sagte Gemeindepräsident Michael Siegrist am Donnerstag an der Gemeindeversammlung. Er berief sich dabei auf Auskünfte, die er direkt beim neuen Baudirektor Paul Federer eingeholt hatte. Federer und sein Kollege Niklaus Bleiker hatten während der Vakanz im Baudepartement das Dossier Vollanschluss betreut. Doch Siegrist relativierte gleichzeitig wieder: “Ein Vollanschluss ist aus Sicht des Astra nicht erforderlich.” Darum ist die Finanzierung offen. – Weitere Themen an der Gemeindeversammlung waren die CKW-Leitung, die Departementsverteilung und die Ortsplanung.

Seit dieser Nacht gilt das neue Umleitungsregime für den A2-Verkehr über den provisorischen Kreisel in Alpnach. Wegen des Schneefalls am Dienstag hatten sich die Markierungsarbeiten auf der Kreuzung im Feld verzögert. Mehr als die Hälfte der Kreisel-Nutzer waren in der ersten halben Stunde am Mittwoch abend Nidwaldner.

Hier im Feld wird der Kreisel eingerichtet.
Von Januar bis Ende Juni 2010 muss der Verkehr von der A2 in Hergiswil zeitweise umgeleitet werden und einem Umweg nach Alpnachstad machen. Hier gibt es für ein halbes Jahr einen provisorischen Kreisel.





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