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Abrupt war der Wetterwechsel am vergangenen Wochenende. Für zwei Tage hatte der Mai jedoch auch seine Wonneseiten gezeigt: Warmes Wetter, strahlend blauer Himmel, wasserreiche Bäche. Und am Sonntag zuvor hatte er nach dem Regen am späten Nachmittag herrliche Regenbogen in die Landschaft gezaubert. Es wird auch dieses Jahr sicher wieder schöner, auch wenns vielleicht noch etwas Geduld braucht. Bis es so weit ist, trösten die Wasser- und Regenbogenbilder über die Kälte, den Wind und den Regen hinweg. Mit Diaschau.
Die Musikgesellschaft Alpnach besuchte am Freitag abend, wie es schon eine kleine Tradition ist, Schoried. Sie gab auf dem Platz bei der Kapelle ein gut halbstündiges Gratiskonzert. Der Aufmarsch der potenziellen Besucher liess allerdings zu wünschen übrig. Keine 40 Personen hörten den Musikern zu, ein grosser Teil der bereit gestellten Bänke blieb leer, dies trotz oder vielleicht gerade wegen des schönen Vorsommerabends am Tag vor dem Kälteeinbruch. Neu mit Diaschau.
An der Gemeindeversammlung vom Donnerstag ist Gemeindepräsident Michael Siegrist (CVP) von seiner Ratskollegin Kathrin Dönni verabschiedet worden. Sie mache das, weil die anderen Kollegen an diesem Abend schon genug hätten reden dürfen – und weil sei eine Frau sei, sagte sie schmunzelnd zu Remo Küchler, der an diesem Abend kein Geschäft zu vertreten hatte. Dass das Päckli zum Abschied rot eingepackt sei und weihnächtlich daherkomme, entziehe sich ihrem Einfluss, sagte Dönni weiter, und betonte, er müsse nicht warten mit dem Auspacken bis im Dezember. Siegrist war seit 2004 Gemeinderat und seit 2008 Gemeindepräsident.
Die Kirchgemeindeversammlung Alpnach hat am Donnerstag drei neue Kirchgemeinderäte und einen Pfarreirat ersetzen müssen, weil teilweise langjährige bisherige Mitglieder demissioniert hatten. Wiedergewählt wurde auch Kirchgemeindepräsident Daniel Albert, Guido Trachsler wurde neuer Vizepräsident. An der Versammlung nahm noch rund die Hälfte jener 170 Personen teil, welche zur Gemeindeversammlung erschienen waren. Kirchgemeindepräsident Albert kündigte für den 2. Juni vormittags einen Tag der offenen Tür im Pfarreizentrum an, wo neue Büroräumlichkeiten für die Pfarrei anstelle der Pfarrhelferei eingerichtet worden sind.
Die Gemeindeversammlung von Alpnach hat am Donnerstag diskussionslos Ja gesagt zum Beitrag an den Tennisclub . Ein wichtiges Geschäft war die Legalisierung der Abbauzone im Steinbruch Guber. Heute werde teilweise Guberstein ausserhalb der Zonen abgebaut und anderseits werde eingezontes Gebiet nicht genutzt, sagte Gemeindepräsident Michael Siegrist. Das wurde nun mit einer Zonenbereinigung wieder in Ordnung gebracht. Ferner vergrösserte die Versammlung den Verwaltungsrat der Wasserversorgung. Sorgen macht dem Finanzchef die Entwicklung der Sonderfinanzierung vor allem im Wasserbereich.
Die Gemeindeversammlung von Alpnach hat am Donnerstag unter anderem über eine Umzonung im Gebiet Guber und einen Beitrag an den Tennisclub zu befinden. Die Umzonung im Guber ist eine Spätfolge des Hochwassers von 2005. Ferner kommt die Rechnung 2011 vors Volk, die leicht besser als budgetiert abschliesst, zudem stehen einzelne Wahlen an.
Es ist bereits eine schöne Tradition, dass die Musikgesellschaft Alpnach im Frühjahr ein Platzkonzert in Schoried gibt. Dieses findet am Freitag, 11. Mai, ab 19.30 Uhr statt. Gutes Wetter vorausgesetzt, trifft man die Musiker neben der Kapelle. Während rund einer halben Stunde wird konzertante Blasmusik geboten. Nach dem Konzert besteht Gelegenheit, sich in der “Rose” zu treffen. Das Gasthaus Rose laden zusammen mit Pro Schoried und der Musikgesellschaft zu diesem Anlass ein.
Am Sonntag fand die 4. Unterwaldner Stafettenmeisterschaft s’Quer statt. Zur grossen Freude der Organisatoren konnte in diesem Jahr ein Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Vor allem das Mini s’Quer für Familien und Kinder verzeichnete mehr als doppelt so viele Anmeldungen wie im vergangenen Jahr. Auch 2013 wird das s’Quer wieder stattfinden – am 5. Mai, wie die Organisatoren mitteilen.


Ein lockeres Alpnach persendlich erlebten die Zuhörer in der erneut vollen reformierten Kirche von Alpnach. Für einmal hatte Gesprächsleiterin Karin Klapproth die Rolle gewechselt, Gesprächsleiter Daniel Albert entlockte ihr und der Skirennfahrerin Priska Nufer einiges aus ihrem Lebensalltag. Nufer war eingesprungen, weil es mit dem geplanten Überraschungsgast nicht geplant hatte: Ursprünglich war vorgesehen, den/die Gemeindepräsidenten/in vorne sitzen zu lassen. Priska Nufer sei jedoch mehr als ein Notnagel, sagte Sibylle Wallimann namens der organisierenden Kulturkommission. Im Publikum sassen auch einige der früheren Gesprächspartner von Karin Klapproth, die zum “Jubiläum” der 10. Austragung eingeladen worden waren. Das nächste Alpnach persendlich findet am 28. Oktober statt. Bericht und Diaschau sind nun online !
Die Alpnacher CSP-Gemeinderätin Sibylle Wallimann ist neue Vizepräsidentin. Bis zum Ende der Eingabefrist ist nur ihre Kandidatur eingegangen, wie die Gemeindekanzlei Alpnach mitteilt. Die Frist dafür ist am Donnerstag um 17 Uhr abgelaufen. Der bisherige Vizepräsident Thomas Küchler (FDP) hatte bereits früher seinen Verzicht bekanntgegeben. Um das Gemeindepräsidium gibt es definitiv eine Zweierkandidatur.
Kathrin Dönni (CVP, Bild) machte am Sonntag das beste Ergebnis bei der Wahl des Gemeindepräsidiums. Sie verpasste aber das absolute Mehr sehr knapp. Bei einer Wahlbeteiligung von 43,4 Prozent erreichten ihre beiden Gegenkandidaten Thomas Wallimann und Thomas Küchler fast gleich viel Stimmen. Am 20. Mai kommt es zu einem zweiten Wahlgang, es sei denn, es ziehen sich zwei Personen bis am Mittwoch, 25. April, zurück. Weiterlesen
Am 22. April wählt Alpnach den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Gemeindepräsident Michael Siegrist. Nicht weniger als drei Kandidaten erheben Anspruch auf dieses Amt, neben zwei Bisherigen auch ein Neuer. Schafft es die CVP, das Amt zu behalten, oder wechselt es wieder in die Hände der FDP oder gar zu einem Parteilosen (CSP)? Die Ausgangslage ist nach dem Wahlgang vom 11. März alles andere als klar. Zu ersetzen ist Michael Siegrist. Der CVP-Mann ist am 4. April 2004 im Alter von 27 Jahren im ersten Wahlgang in den Gemeinderat gewählt worden. Die letzten vier Jahre war er Gemeindepräsident. Er wolle nun den Fokus vermehrt auf Familie, Freunde und Beruf legen, schrieb er im vergangenen Herbst, als er seine Nichtwiederkandidatur bekanntgab.
Mit einer Sammlung von Highlights der Konzerte der vergangenen 20 Jahre feiert die Musikgesellschaft Alpnach dieses Wochenende das Jubiläum ihres Dirigenten Walter Achermann, der seit 20 Jahren am Taktstock steht. Am Jubiläumskonzert tritt auch der einheimische Jodlerklub auf. Die Musik ist an diesem Wochenende insgesamt gleich dreimal zu hören.
Die Nacht auf Sonntag ist eine Stunde kürzer: Es wird wieder auf Sommerzeit umgestellt, es gilt also, die Uhren eine Stunde vorzustellen. Die Einrichtung mit der Sommerzeit kennt die Schweiz seit 1981, als ein entsprechendes Gesetz erlassen wurde. Mit dem Argument, Strom zu sparen, kannte die Schweiz eine Sommerzeit schon in den Jahren 1940 uns 1941.
Sie wissen nie, ob vor- oder zurückstellen? Dazu gibt es eine einfache Eselsbrücke: Im Frühling stellt man die Gartenmöbel “VORuise”, im Herbst stellt man sie in die Wohnung “ZURÜCK”. Und so verhält es sich auch mit der Uhr.
Kantonsratspräsident Adrian Halter hat am Donnerstag die Rücktrittsschreiben zweier Alpnacher Kantonsräte verlesen. Sie treten per Mitte Jahr (Ende Amtsjahr) aus dem Parlament zurück. Es sind das Lukas Küng und Walter Hug, beide FDP. Erste Ersatzleute sind Reto Wallimann und Christian Limacher. Wie aus Kreisen im Kantonsrat zu vernehmen war, ist auch vorgesehen, dass sie beide ihr Amt antreten.
Alpnach hat gewählt: Sieben Kandidaten waren angetreten für die fünf Sitze, darunter vier bisherige Mitglieder. Die CVP konnte ihre Vormachtsstellung nicht bestätigen: Ihre beiden neuen Kandidaten wurden nicht gewählt, dafür kommt der frühere Gemeinderat Thomas Wallimann, der als CSP-Mann parteilos kandidiert hatte, wieder in den Gemeinderat zurück. Das beste Wahlergebnis holte seine Parteikollegin Sibylle Wallimann mit 1525 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 982 Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 52.5 Prozent.
Bei der kantonalen Vorlage zum Bettentrakt hat Alpnach mit 1839 zu 253 Stimmen Ja gesagt. Kantonal sagten 87 Prozent Ja.








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